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Beitritt der Stadt Marburg zum Riga-Komitee

 

Die Stadt Marburg trat am 4. September 2012 als 41. Mitgliedsstadt dem Deutschen Riga-Komitee bei. Damit wird an die Menschen gedacht, die von Marburg aus nach Riga deportiert wurden.

Auf Anregung der Marburger Geschichtswerkstatt e.V. hatte der Magistrat der Universitätsstadt Marburg am 6. Februar 2012 den Beitritt beschlossen.

Das Riga-Komitee wurde vom Präsidenten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit den Vertretern von 13 deutschen Städten im Jahr 2000 gegründet um mit der Gräber- und Gedenkstätte Riga im Wald von Bikernieki die Toten zu ehren. Die Gedenkstätte wurde 2001 fertig gestellt. Gedacht wird an die über 20.000 Menschen, die in den Jahren 1941 und 1942 an diesem Ort ermordet wurden. Ein Schrein in der Mitte verzeichnet die Namen aller Deportierten. Tafeln mit den Namen der Städte erinnern an dieses Verbrechen.

Die Unterzeichnung der Beitrittsurkunde der Stadt Marburg fand am 4. September 2012 im Historischen Saal des Marburger Rathauses statt.

Nach einem Bild- und Videovortrag von Walter Bernsdorff von der Geschichtswerkstatt Marburg e. V. über seinen Besuch im August 2012 in der Gedenkstätte im Wald von Bikernieki, unterzeichneten Oberbürgermeister Egon Vaupel und Karl Starzacher, Vorsitzender des Landesverbandes Hessen im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., die Beitrittsurkunden

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Durch die Tafel bei der Gräber- und Gedenkstätte Riga im Wald von Bikernieki wird an die 43 Jüdinnen und Juden erinnert, die am 8. Dezember 1941 von Marburg aus nach Riga deportiert wurden. (Foto: Bernsdorff)

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